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Welches Smarthome-System ist das Beste für mich?

Genau mit dieser Frage muss man sich zwangsläufig beschäftigen, wenn man auf ein smarthome-system setzen möchte. Welche Hausautomatisieriung ist das Beste System für einen. Bei dieser Entscheidung setzt man durchaus eine Weiche für die Zukunft. Die Anschaffung von Basisstationen ist recht teuer und Zubehör ist bei Weitem nicht untereinander kompatibel. Also muss dies sehr wohl überlegt werden.

Hausautomatisierung in der Übersicht

RWE / innogy Smarthome

Wer kennt sie nicht, die Werbung von RWE / innogy zum Thema smarthome. Sie wurde mit großen Werbekampagnen eingeführt. RWE / innogy ist hierbei natürlich nicht das erste System, aber eines der Bekannteren. Und auf den ersten Blick erfüllt es alle Wünsche, die man sich vorstellen kann: Steuerung der Heizung, Strom und Lichtelemente, Wandsender, Rauchmelder und und und. Ich habe mich schon frühzeitig mit diesem System beschäftigt, jedoch dagegen entscheiden, weil es einfach teuer ist. Stand September 2015 kosten die Geräte folgendes:

  • Tür/Fenstersensor 39,95 EUR
  • Rauchmelder 49,95 EUR
  • Heizkörperthermostat 49,95 EUR
  • Zwischenstecker für die Steckdose 39,95 EUR
  • Samsung CAM Innen 199,00 EUR
  • Unterputz-Rolladensteuerung 99,95 EUR
  • Smarthome-Zentrale kostet 189 EUR (siehe auch Aufpassen RWE Smarthome Basic 5)

Unter’m Strich muss man sagen, dass hier schon ein paar Euro zusammen kommen, wenn man sein Haus und Wohnung ausstattet. Ein weiterer für mich wichtiger Aspekt war das Thema

Kompatibilität

Mit der Kompatibilität zu anderen Geräten ist es nämlich nicht weit her. Das System ist weitesgehend geschlossen. Es gibt nur ein paar kompatible Geräte und hier scheint es mir auch um konkrete „Lizenzen“ zu gehen. Telekom mit QIVICON sind hier um einiges weiter, siehe unten.

Vorteil – Einfachheit

Das System scheint sehr einfach in der Installation und Bedienung zu sein. Es ist alles aufeinander abgestimmt. Das machte das System für mich auf den ersten Blick sympathisch.

Bei der Nutzung muss man unbedingt die weiteren Kosten nach 12 24 Monaten Laufzeit beachten.

 

Telekom QIVICON Smarthome

Auch die Telekom versäumte es nicht ordentlich Budget in Werbung und insbesondere TV-Werbung zu stecken. Dementsprechend ist der Bekanntheitsgrad von Magenta Smarthome recht groß. Bei dem System benötigt man ebenfalls eine Zentrale und es gibt reichlich Zubehör: Steuerung der Heizung, Strom und Lichtelemente, Wandsender, Rauchmelder und und und. DOCH was wirklich spannend ist, berichten wir unter Kompatibilität. Zunächst ein Blick auf die Preise – ebenfalls Stand September 2015.

  • Tür/Fenstersensor 29,95 EUR
  • Rauchmelder 49,95 EUR
  • Heizkörperthermostat 39,95 EUR
  • Zwischenstecker für die Steckdose 39,95 EUR
  • CAM Innen 139,95 EUR
  • Unterputz-Rolladensteuerung 59,95 EUR
  • Smarthome-Zentrale kostet direkt über die Telekom 9,95 EUR für 24 Monate und ab dem 25. Monat 4,95 EUR. Die Zentrale gibt es z. B. bei Miele und Rheinenergie auch zum Kaufpreis.

Auch hier kommt bei einer Vollausstattung eines Hauses oder Wohnung ein stattlicher Betrag zusammen. Die jedoch meist deutlich günstigeren Preise sprechen jedoch für TELEKOM / QIVICON.

Vorteil – Kompatibilität

Die Kompatibilität des System hat bei mir für ein WOW-Effekt gesorgt. Es sind sooooo viele Systeme kompatibel. Eine aktuelle Übersicht gibt es NICHT auf der offiziellen smarthome-Seite der Telekom sondern hier: https://www.qivicon.com/de/produkte/produktinformationen/

Man sieht sehr schnell, es gibt einige spannende Systeme die unterstützt werden. Hier sind vor allem Systeme und KnowHow dabei, die es schon deutlich länger gibt, als RWE und Telekom Smarthome. Vielleicht nutzt der eine oder andere sogar schon etwas von den Herstellern? Z. B. Miele oder Philips Hue? Auch Osram und EQ-3 werden unterstützt.

Bei der Nutzung muss man unbedingt die Folgekosten beachten, zumindest wenn man ein Kaufvariante gewählt hat. Kunden die sich bereits frühzeitig für das System entschieden haben, erhalten die weitere Nutzung ggf. kostenfrei (in dem Fall erhielt man eine eMail).

Sprachsteuerung Smarthome: Amazon Echo oder Apple Homekit

Die Kompatibilität hat leider Grenzen. Im QIVICON Forum klärten Mitarbeiter von QIVICON darüber auf, dass Apple Homekit nicht unterstützt wird. Man hat sich dagegen entschieden. Dies werden alle Apple-Fans bedauern. Gute Nachrichten für Fans der Sprachsteuerung gibt es trotzdem. Seit Kurzem ist Amazon Echo in Deutschland verfügbar und es gibt ein App – bei Amazon Skills genannt – mit der eine Sprachsteuerung von Magenta möglich ist. Unsere ersten Erfahrungen mit Amazon Echo sind hier geschildert.

Geht Smarthome auch günstiger?

Klar. Es gibt noch reichlich andere Systeme. Da ist auch durchaus spannendes dabei. Wer z. B. nur seine Heizungen steuern möchte, findet mit MAX (großes Starterset) oder MAX (kleines Starterset unter 100 EUR) ein sogar echt günstiges System, welches trotzdem sehr vielfältig ist. Es benötigt ebenfalls eine Basis und einzelne Thermostate und auch Schalter und Fensterkontakte gibt es. Das ist schon top. Wer ausschließlich für 1-2 Heizungen – ohne großen Komfort – elektrische Thermostate haben möchte, kann die von EQIVA nutzen.

Warum habe ich TELEKOM Magenta Smarthome gewählt?

Systeme wie MAX sind mir zu eingeschränkt (nur Heizung). Andere zu teuer (z. B. RWE). In der Bedienung und Einrichtung soll es auf jeden Fall einfach gehen. Telekom QIVION überzeugen mich mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Man hat eine gefühlte Sicherheit, dass das System weiter entwickelt wird, die ich bei manch anderen System vermisse. Letztendlich ist die Kompatibilität zu anderen Produktwelten und Herstellern überzeugend.

 

Telekom oder RWE smarthome?
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