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Erfahrung mit eprimo: Stromwechsel, Bonus und mehr – Test

Haushalt , Online-Shops

Der Strommarkt wurde in Deutschland liberalisiert und uns Privatverbrauchern wurde das Einsparpotential durch den Wechsel zu einem anderen Stromanbieter möglich gemacht. Seitdem kann jeder Verbraucher einen eigenen Stromanbieter wählen. Genau das tun wir und stellen jedes Jahr – meist zum Ende des Jahres – den Vergleich an, ob der gewählte Anbieter noch die beste und oder günstigste Wahl ist. Wenn man sich Preisvergleiche anschaut führt kaum ein Weg vorbei an dem Anbieter eprimo.

Wer ist eprimo?

Den Namen eprimo hat man möglicherweise noch nicht gehört. Es handelt sich sich jedoch um einen Tocherunternehmen der innogy-Gruppe, sprich einem RWE-Konzern. Die bieten z. B. auch die Stromflatrate an. eprimo versteht sich selber als Energiediscounter und hat nach eigenen Angaben über eine Million Kunden.

Sehr einfach: Stromwechsel zu eprimo

Der Wechsel ist sehr einfach zu vollziehen. Einfach auf die Website gehen und Postleitzahl eingeben. Weiterhin wird der Verbrauch benötigt. Diesen kann man entweder auf der letzten Abrechnung seines Stromanbieters einsehen oder aber über den Schieberegler die Anzahl der Personen im Haushalt angeben. Es wird dann ein Wert geschätzt. Mit Klick auf „Tarif berechnen“ erscheinen mehre Tarife. Es wird direkt der Jahrespreis angezeigt, als auch der monatliche Grundpreis, der Preis pro kWh und der voraussichtliche Abschlag.

Übrigens: eine Unterbrechung der Stromzufuhr ist nicht zu befürchten. Für die eigentliche Versorgung ist auch nach einem Stromwechsel der örtliche Netzbetreiber zuständig.

Mit oder ohne Vertragslaufzeit und Preisgarantie

Das tolle ist, es werden sowohl Tarife mit Vertragslaufzeit und Preisgarantie angezeigt, aber auch ohne. Natürlich ist es wie so häufig im Leben: bindet man sich eine gewisse Zeit, ist der Verbrauch günstiger.

Ökostrom gewünscht?

Kein Problem, wer Wert auf Umweltschutz setzt. Der Anteil der erneuerbaren Energien gerade aufgrund der hohen Nachfrage zu. Auch bei eprimo. Einfach bei der PLZ-Angabe ein Häckchen bei Ökostrom setzen und schon gibt es nur Tarife mit Ökostrom und zwar aus 100% Wasserkraft.

Erfahrung mit dem Bonus von eprimo

Bei vielen Tarifen gibt es einen Bonus, den man erhält, sofern ab dem ersten Belieferungstag ununterbrochen 365 Tage Energie von eprimo bezogen wird.. Sofern Ihr gewählter Tarif zusätzlich einen Bonus „nach 35 Tagen“ vorsieht, erfolgt die Überweisung dieses Bonus nach 35 Tagen. Der Erstgenannte Bonus wird mit der Abrechnung abgerechnet.

Was muss man beachten? Muss ich kündigen?

Die höhe des Abschlages sollte man genau so im Augen haben, wie möglichst den genauen Verbrauch angeben. Im Zweifel lieber etwas mehr, bevor es nach einem Jahr zu Nachzahlungen kommt. Ansonsten muss man nur die Zählernummer. Eine Kündigung beim vorherigen Anbieter übernimmt ebenfalls eprimo. Hierzu wird lediglich die Kundennummer des alten Lieferanten benötigt.

Abschluss über Preisportal oder eprimo direkt?

Es macht Sinn, sowohl die Seite der Preisvergleiche anzusehen, als auch beim Anbieter direkt zu schauen. In unserem Fall war der Bonus bei eprimo direkt etwas höher.

Prämie beim Stromanbieter-Wechsel: iPad oder iPhone

Wer beim Stromanbieterwechsel gern eine Prämie hätte, wie z. B. iPad oder iPhone, der kann hier abschließen. Beides gibt es beim 1und1-Konzern. Dafür verzichtet man dann auf einen Bonus, wie es diesen oben gibt.

 

 

 

Heizkörperthermostat intallieren

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Heizkörperthermostat schnell und einfach installieren / montieren / wechseln

Keine Sorge – Montage in 5 Minuten

Wer handwerklich nicht so begabt ist, hat vielleicht Sorge, ein Heizkörperthermostat ist schwierig zu installieren / montieren. Oder man könnte vielleicht etwas kaputt machen…. ich kann die Sorge nehmen. Dieser Erfahrungsbericht soll verdeutlichen: Nichts davon ist der Fall. In 5 Minuten ist das alte Thermostat deinstalliert und das Smarthome-Thermostat installiert, sprich neu gegen alt gewechselt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es von Telekom / Qivicon oder RWE ist.

Demontage Heizkörperthermostat

Das Thermostat zu demontieren ist kinderleicht. Dreht hierzu zunächst das alte Thermostat auf den höchsten Wert – meistens Stufe 5. Nehmen Sie nun eine Wasserpumpenzange zur Hand. Die Zange muss nun geöffnet und um den silbernen Schraubring gelegt werden (Hinweis: es macht Sinn etwas Stoff um dem Schraubring zu legen um Zangenabdrücke zu vermeiden) >> zudrücken und Schraubring aufdrehen. Das Heizkörperthermostat kann nun einfach entfernt werden.

Tritt Wasser aus?

Der Wasseraustritt ist wohl einer der größten Befürchtungen beim Wechseln eines Thermostates. Keine Sorge! Da kann nichts passieren.

Montage Heizkörperthermostat

Mehr in Kürze…

Video Montage Heizkörperthermostat von Telekom / QIVICON und RWE

Ich habe zwei Videos rausgesucht, die bei der Montage helfen können. Das eine Video zeigt die Installation des Telekom Thermostats und das andere von RWE.

Telekom / Qivicion Smarthome

RWE Smarthome

RWE Smarthome Zentrale Basic 5

smarthome

 

RWE / innogy Smarthome Zentrale Basic 5

Um RWE Smarthome bzw. innogy smarthome zu betreiben, benötigt man eine Basisstation die sogenannte RWE Smarthome Zentrale. Diese kostet im Normalfall 189 EUR (Stand September 2015), inklusive zwei Jahre kostenloser Zugriff von unterwegs. Im Rahmen meiner Angebotsprüfung sind mir die RWE Wärmewochen aufgefallen. Innerhalb dieser Aktion wird ein „Wärmepaket“ angeboten, inkl. ein Heizungsthermostat und ein Fenster-/Türkontakt und eine Zentrale Basic 5 für 159 EUR. Bei der Zentrale Basic 5 muss man jedoch folgendes beachten:

a) Es ist nur ein ein Jahr kostenloser Zugriff von unterwegs enthalten. Nach Ablauf des Jahres entstehen weitere Kosten für den Zugriff.

b) Der größere Einschnitt ist die Tatsache, dass man nur 5 RWE Smarthome Geräte ansteuern kann. Ein weiterer Zugriff ist nicht möglich, bzw. muss kostenpflichtig erworben werden. Was kostet Smarthome nach 12 / 24 Monaten?

Für kleinere Installationen z. B. kleine Wohnung kann das Angebot trotzdem spannend sein. Man muss jedoch bedenken, dass 5 Geräte schnell erreicht sind.

Telekom oder RWE smarthome?

smarthome

Welches Smarthome-System ist das Beste für mich?

Genau mit dieser Frage muss man sich zwangsläufig beschäftigen, wenn man auf ein smarthome-system setzen möchte. Welche Hausautomatisieriung ist das Beste System für einen. Bei dieser Entscheidung setzt man durchaus eine Weiche für die Zukunft. Die Anschaffung von Basisstationen ist recht teuer und Zubehör ist bei Weitem nicht untereinander kompatibel. Also muss dies sehr wohl überlegt werden.

Hausautomatisierung in der Übersicht

RWE / innogy Smarthome

Wer kennt sie nicht, die Werbung von RWE / innogy zum Thema smarthome. Sie wurde mit großen Werbekampagnen eingeführt. RWE / innogy ist hierbei natürlich nicht das erste System, aber eines der Bekannteren. Und auf den ersten Blick erfüllt es alle Wünsche, die man sich vorstellen kann: Steuerung der Heizung, Strom und Lichtelemente, Wandsender, Rauchmelder und und und. Ich habe mich schon frühzeitig mit diesem System beschäftigt, jedoch dagegen entscheiden, weil es einfach teuer ist. Stand September 2015 kosten die Geräte folgendes:

  • Tür/Fenstersensor 39,95 EUR
  • Rauchmelder 49,95 EUR
  • Heizkörperthermostat 49,95 EUR
  • Zwischenstecker für die Steckdose 39,95 EUR
  • Samsung CAM Innen 199,00 EUR
  • Unterputz-Rolladensteuerung 99,95 EUR
  • Smarthome-Zentrale kostet 189 EUR (siehe auch Aufpassen RWE Smarthome Basic 5)

Unter’m Strich muss man sagen, dass hier schon ein paar Euro zusammen kommen, wenn man sein Haus und Wohnung ausstattet. Ein weiterer für mich wichtiger Aspekt war das Thema

Kompatibilität

Mit der Kompatibilität zu anderen Geräten ist es nämlich nicht weit her. Das System ist weitesgehend geschlossen. Es gibt nur ein paar kompatible Geräte und hier scheint es mir auch um konkrete „Lizenzen“ zu gehen. Telekom mit QIVICON sind hier um einiges weiter, siehe unten.

Vorteil – Einfachheit

Das System scheint sehr einfach in der Installation und Bedienung zu sein. Es ist alles aufeinander abgestimmt. Das machte das System für mich auf den ersten Blick sympathisch.

Bei der Nutzung muss man unbedingt die weiteren Kosten nach 12 24 Monaten Laufzeit beachten.

 

Telekom QIVICON Smarthome

Auch die Telekom versäumte es nicht ordentlich Budget in Werbung und insbesondere TV-Werbung zu stecken. Dementsprechend ist der Bekanntheitsgrad von Magenta Smarthome recht groß. Bei dem System benötigt man ebenfalls eine Zentrale und es gibt reichlich Zubehör: Steuerung der Heizung, Strom und Lichtelemente, Wandsender, Rauchmelder und und und. DOCH was wirklich spannend ist, berichten wir unter Kompatibilität. Zunächst ein Blick auf die Preise – ebenfalls Stand September 2015.

  • Tür/Fenstersensor 29,95 EUR
  • Rauchmelder 49,95 EUR
  • Heizkörperthermostat 39,95 EUR
  • Zwischenstecker für die Steckdose 39,95 EUR
  • CAM Innen 139,95 EUR
  • Unterputz-Rolladensteuerung 59,95 EUR
  • Smarthome-Zentrale kostet direkt über die Telekom 9,95 EUR für 24 Monate und ab dem 25. Monat 4,95 EUR. Die Zentrale gibt es z. B. bei Miele und Rheinenergie auch zum Kaufpreis.

Auch hier kommt bei einer Vollausstattung eines Hauses oder Wohnung ein stattlicher Betrag zusammen. Die jedoch meist deutlich günstigeren Preise sprechen jedoch für TELEKOM / QIVICON.

Vorteil – Kompatibilität

Die Kompatibilität des System hat bei mir für ein WOW-Effekt gesorgt. Es sind sooooo viele Systeme kompatibel. Eine aktuelle Übersicht gibt es NICHT auf der offiziellen smarthome-Seite der Telekom sondern hier: https://www.qivicon.com/de/produkte/produktinformationen/

Man sieht sehr schnell, es gibt einige spannende Systeme die unterstützt werden. Hier sind vor allem Systeme und KnowHow dabei, die es schon deutlich länger gibt, als RWE und Telekom Smarthome. Vielleicht nutzt der eine oder andere sogar schon etwas von den Herstellern? Z. B. Miele oder Philips Hue? Auch Osram und EQ-3 werden unterstützt.

Bei der Nutzung muss man unbedingt die Folgekosten beachten, zumindest wenn man ein Kaufvariante gewählt hat. Kunden die sich bereits frühzeitig für das System entschieden haben, erhalten die weitere Nutzung ggf. kostenfrei (in dem Fall erhielt man eine eMail).

Sprachsteuerung Smarthome: Amazon Echo oder Apple Homekit

Die Kompatibilität hat leider Grenzen. Im QIVICON Forum klärten Mitarbeiter von QIVICON darüber auf, dass Apple Homekit nicht unterstützt wird. Man hat sich dagegen entschieden. Dies werden alle Apple-Fans bedauern. Gute Nachrichten für Fans der Sprachsteuerung gibt es trotzdem. Seit Kurzem ist Amazon Echo in Deutschland verfügbar und es gibt ein App – bei Amazon Skills genannt – mit der eine Sprachsteuerung von Magenta möglich ist. Unsere ersten Erfahrungen mit Amazon Echo sind hier geschildert.

Geht Smarthome auch günstiger?

Klar. Es gibt noch reichlich andere Systeme. Da ist auch durchaus spannendes dabei. Wer z. B. nur seine Heizungen steuern möchte, findet mit MAX (großes Starterset) oder MAX (kleines Starterset unter 100 EUR) ein sogar echt günstiges System, welches trotzdem sehr vielfältig ist. Es benötigt ebenfalls eine Basis und einzelne Thermostate und auch Schalter und Fensterkontakte gibt es. Das ist schon top. Wer ausschließlich für 1-2 Heizungen – ohne großen Komfort – elektrische Thermostate haben möchte, kann die von EQIVA nutzen.

Warum habe ich TELEKOM Magenta Smarthome gewählt?

Systeme wie MAX sind mir zu eingeschränkt (nur Heizung). Andere zu teuer (z. B. RWE). In der Bedienung und Einrichtung soll es auf jeden Fall einfach gehen. Telekom QIVION überzeugen mich mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Man hat eine gefühlte Sicherheit, dass das System weiter entwickelt wird, die ich bei manch anderen System vermisse. Letztendlich ist die Kompatibilität zu anderen Produktwelten und Herstellern überzeugend.

 

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