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Lohnt sich eine Stromflatrate?

Wir alle kennen es aus dem Mobilfunk-Bereich oder Festnetz: Flatrates für Internet und Telefonie. Man wünscht sich auch für andere Bereiche Flatrates: zum Beispiel für unseren Energie Bedarf, sprich Strom und Gas Flatrates. Mittlerweile gibt es Stromflatrates. Lohnt sich das?

Vergleich Energie Anbieter Stromflatrate / Strom flat

Erfreulicherweise gibt es mittlerweile ein paar Anbieter von Strom-Flatrates. Wer ein genaues Angebot haben möchte, muss die jeweilige Website aufrufen: spannender weise wird das Flatrate Angebot NACH Verbrauch berechnet. Sprich, es ist nicht so, wie beim DSL-Anschluss, dass Telefon mit Internetflatrate für alle das Gleiche kostet: Bei der Stromflatrateberechnung wird zunächst der Verbrauch angegeben und der Anbieter gibt dann sein Angebot ab. Mehr dazu u. s.

Innogy RWE

Die Firma Innogy gibt es noch nicht so lange. Im April 2016 wurde Sie gegründet und ist eine Tochtergesellschaft des sehr bekannten Unternehmens RWE. Innogy bietet neben Stromtarifen auch Smarthome-Lösungen an.



eprimo

Die Firma versteht sich als Energiediscounter und ist seit dem Jahr 2005 – also mehr als 10 Jahre auf dem Markt. Eprimo hat eine Ökostrom-Flatrate im Angebot. Eprimo sichert zu, dass es keine Nachzahlungen gibt und gewährt einen Einsparbonus.

BEV Energie

BEV (Bayerische Energieversorgungsgesellschaft) bewirbt zwar per Google Adwords das Stichwort Stromflatrate. Bei unserem Test ließ sich jedoch kein Angebot zur einer Stromflatrate ermitteln. Lediglich ein klassischer Tarif war in unserer Region (nicht Bayern) abrufbar.

NEW Energie

In NRW war die Flatrate von NEW Energie buchbar. NEW bezeichnet sich als kommunales Unternehmen der Energiewirtschaft mit Wurzeln am Niederrhein.

Kosten Flatrate für Strom

An Hand des Anbieters innogy möchten wir exemplarisch schauen, ob sich ein Stromflat lohnt. Bei 3.500 kWh kostet eine Flat bei uns in der Region monatlich 84,11 EUR. Angegeben wird ein Durchschnittspreis von 28,84 Cent pro kWh. Der Jahresbetrag liegt bei 1.009,32 EUR. Verbraucht man über 300 kWh weniger als angegeben (also weniger als 3.200 kWh) so erhält man bei dieser Flat eine Rückvergütung von 46,26 EUR. Der angegebene Verbrauch wird auf Grund des Vorjahres ermittelt. Bei einer Überschreitung von über 300 kWh hält der Anbieter innogy sich eine Preiserhöhung vor.

Günstigste Stromflatrate

Bei innige kostet die Flatrate 1.009,32 EUR. NEW Energie liegt bei 1.008 EUR im Jahr.  eprimo ist mit 928 EUR der günstigste Anbieter. Wie oben erläutert, gilt der Preis für unsere Region und einem Verbrauch von 3.500 kwh.

Vergleich mit klassischem Anbieter – was muss man zahlen?

Jetzt stellt sich die Frage, was müsste man bei einem klassischen Anbieter zahlen? Das kann man über Vergleichsportale, wie z. B. check24 schnell ermitteln: 3.500 kWh kosten bei uns in der Region beim günstigsten Anbieter bei einem Anbieter mit Neukundenbonus im ersten Jahre 634 EUR (Stand Januar 2017). Bei einem Anbieter ohne Neukundenbonus liegt man bei knapp 800 EUR.

Stromflatrate über 20% teurer

Das bedeutet, dass bei uns in der Region bei einem Verbrauch von 3.500 kWh die Flatrate mehr als 20% teurer ist, als ein klassischer Anbieter. Es handelt sich dann natürlich um eine Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch, aber da ist auch bei deutlichem Mehrverbrauch Luft nach oben. Am Ende bleibt die Erkenntnis: vergleichen lohnt sich.

Strom Flatrate – lohnt sich das?
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