Crepes bzw. Krepp gehört zu den Lieblingsnachspeisen in unserer Familie. Gerade die Kids lieben die dünnen Eierkuchen und stellen somit eine gute Alternative zu Pfannkuchen dar. Somit ist auf der Kirmes, Jahrmarkt oder Weihnachtsmarkt ein Crepes / Krepp ein Muss. Jedoch erschrecken wir immer wieder, wie teuer doch mittlerweile ein kleiner Eierkuchen ist. Nicht selten kostet ein Crepes mit Nutella 3,50 EUR pro Stück. Wow. So kamen wir auf die Idee zu Hause Crepes selber zu machen. Unsere Erfahrung zum Rezept, Zubereitung und mehr findet ihr unten stehend.

Original französisches Rezept – Zutaten und Zubereitung des Crêpes Teigs

Es gibt ein einfaches Grundrezept, welches einfach und unkompliziert zu erstellen ist.

  • 250 gramm Mehl
  • 3 Eier – Größe M
  • 500 ml Milch

Die Zutaten müssen zusammen verrührt werden. Dies ergibt einen glatten, dünnflüssigen Teig. Gut ist, wenn der Teig ordentlich verrührt wird und das Mehl keine Klümpchen bildet. Nach dem Rühren den Teig ca. 45 Minuten ruhen lassen und kurz vor Gebrauch nochmal rühren.

Das erweiterte Rezept enthält ein paar Zutaten mehr: ein Schluck Cognac – sprich ein Esslöffel, sowie ein Päckchen Vanillezucker und 2 Esslöffel Butter. Die Butter muss hierbei vorher geschmolzen werden.

Wie viele Crepes pro Person?

Das Grundrezept reicht für ca. 12 Crepes mit einem Durchmesser von 27 Zentimeter. Als Nachtisch reichen 1-2 Crepes pro Person, als Zwischenmahlzeit würde ich 3 Crepes pro Person einplanen und als Hauptmahlzeit – je nach Hunger 5-6 Crepes. Hierbei spreche ich von eher moderat belegten Crepes, sprich  mit Zimt/Zucker oder Nutella. Wenn die Crepes mächtiger belegt werden, z B. mit Obst wie z. B. Banane, reduziert sich die Anzahl sicherlich.

Teig für süßen und herzhaften Crepes

Das oben genannte Grundrezept kann sowohl für süße, als auch für herzhafte Crepes genutzt werden. Das ist besonders praktisch, wenn man zu mehreren Personen Crepes ißt, aber geschmacklich mal süß oder herzhaft essen möchte.

Crepemaker vs. Crepepfanne

Eins kann man vorweg verraten: beide Varianten funktionieren gut. Sowohl ein Crepemaker, als auch eine Crepepfanne. Die Funktionsweise ist hierbei gleich: der Crepemaker wird angeschaltet und man wartet bis die Platte heiß ist. Bei der Pfanne kann ich die Crepepfanne auf den Herd stellen und anschalten > ebenfalls warten bis die Crepepfanne warm ist. Wenn dies der Fall ist, Teig auf die Platte oder Pfanne geben – nach ca. 1-2 Minuten kann das Crepe gewendet und belegt werden.

Vorteil Crepemaker: es ist kein Herd notwendig. Das Gerät funktioniert von alleine – kann also auch außerhalb der Küche schnell aufgebaut werden. Ein günstiges Gerät kostet ca. 20 Euro. Vom Markenhersteller Unold gibt es einen etwas teureren, aber sehr guten Crepemaker.

Bei den Crepepfannen muss man etwas aufpassen, wenn man einen Induktionsherd hat. Günstige Pfannen gibt es von Tefal oder Ballarini – jedoch nicht induktionsfähig. Induktionsgeeignete Pfannen sind etwas teurer. Von Kopf ca. 30 Euro. WMF bietet auch induktionsgeeignete Pfannen.

Herstellungskosten – Gewinnspanne

Wenn man das Grundrezept oben betrachtet, kommt man auf Herstellkosten von ca. einem Euro. Somit kostet der Teig für ein Crepes ca. 10 Cent.

Crepes selber machen – Rezept und Pfanne im Test
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